Tigger-Warnungen in der Literatur

Man kann von „Weil du mir gut tust“ halten, was man möchte, aber es hat etwas bewegt! Nämlich eine Diskussion über Trigger-Warnungen innerhalb in der Literatur. Ihr fragt euch jetzt vielleicht, warum ich mich dann erst jetzt dazu äußere. Zum einen, weil meine Website erst seit einigen Tagen online ist, und zum anderen weil ich recherchieren musste und euch jetzt das Ergebnis präsentieren kann.

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Angefangen hat diese Diskussion bei einer Review zu meinem Buch. In dieser Review steht als einer der Kritikpunkte:

In diesem Buch gibt es ohne Triggerwarnung SVV (selbstverletzendes Verhalten, hier ritzen),

Ich selber verfasste einen, bereits gelöschten, Tweet darüber, dass ich Trigger-Warnungen in Literatur „Schwachsinnig“ finde und diese niemals einfügen würde. Twitter-User nutzten meinen Tweet, zitierten ihn und twitterten über das Thema der Trigger-Warnung in Büchern. Auch Autoren, die mich gar nicht kennen, nahmen aktiv an der Diskussion teil und einige verfassten sogar Blog-Artikel darüber. Dadurch kamen viele Details an die Öffentlichkeit (Also von den Autoren SELBER gepostet wurden. Das zitieren ist damit legitim), die einen guten Einblick über das persönliche Empfinden von vielen Personen gegeben haben, genau so wie verschiedene Ansichten zum Thema Trigger-Warnungen.

Doch erst mal: Was ist eine Trigger-Warnung?

Trigger sind bestimmte Dinge, die in einer Person Erinnerungen, Gefühle und sonstige unerwünschte Reaktionen hervorrufen, basierend auf persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen. Jemand, der seine Mutter auf schmerzvolle Art und Weise verloren hat, könnte von Filmszenen, wo Mütter sterben, an den Verlust erinnert werden und könnte zum Beispiel anfangen zu weinen. Diese Trigger gibt es in mindestens so vielen Arten wie es Menschen gibt. Für jeden mit Trigger gibt es eigene Auslöser. So gibt es Personen, die durch den Marvel-Film „Guardians of the Galaxy“ getriggert wurden und fast während des gesamten Films geweint haben, wegen einer Szene. Nicht weil sie Emotional schwach waren, oder unreif, sondern weil sie diesen Trigger nicht erwartet haben. Wie auch? Wenn ihr „Guardians of the Galaxy“ gesehen habt, und euch zurückerinnert, dann überlegt mal, welche Szene jemanden zum Weinen bringen könnte. Ich für meinen Teil habe keine Szene erwartet, die emotional sein könnte. Es ist halt ein Marvel-Streifen!

Solche Reaktionen auf Trigger können häufig durch eine Warnung Vermieden werden, da man sich als Zuschauer dann auf die Szenen emotional vorbereiten kann. Man wird nicht mehr völlig überraschend vor so einer Szene gesetzt. Man ist sich der „Gefahr“ bewusst und kann sich ihr entgegenstellen. Viele Filme besitzen zum Glück Trigger-Warnungen. Dieses Thema rückte durch die Netflix Serie „13 Reasons Why“ oder auf Deutsch: „Tote Mädchen lügen Nicht“ erst vor wenigen Monaten wieder stärker in die Öffentlichkeit. In der Serie, in der es um den Selbstmord eines High-School-Mädchens geht, wurde in der ursprünglichen Fassung vor beginn von 2 der 13 Folgen folgender Text eingeblendet:

„Die folgende Episode enthält Szenen, die einige Zuschauer abschreckend finden könnten, und/oder die für jüngere Zuschauer nicht geeignet sind. Dargestellt werden unter anderem Gewalt und Selbstmord.“

Und diese Warnung war bitter nötig! Die Darstellungen von Mobbing, Sexismus und schlimmerem in der Serie sind drastisch. Internationale Lehrer und psychologische Deinste warnen davor, die Serie zu schauen. Auch in Deutschland gibt es Warnungen zur Serie und die Frage, ob die Serie die Selbstmordrate erhöht hat, steht auch im Raum. Ich selbst möchte mein Buch in Sachen Präsenz und Wichtigkeit garantiert nicht auf ein Level mit der Netflix-Serie heben. Dennoch liebe ich 13 Reasons Why. Das war einer der beiden Dinge, die mich zum Schreiben von Jugendbüchern gebracht haben! (Neben dem Videospiel „Life is Strange“) Ohne diese Serie hätte ich vielleicht nie angefangen, mich emotional weiterzuentwickeln. Später wurden mehr Warnungen in die Serie eingefügt, denn es braucht bei solchen Themen eine Trigger-Warnung. Selbstmord, Mobbing, Sexismus, Vergewaltigung. Das sind alles keine Seltenheiten auf der Welt. Unzählige Personen haben solche Dinge erlebt und ohne eine Warnung könnten die Szenen in der Serie Dinge wachrütteln, die dann auch zum Selbstmord führen können. Daher: Ja. Die Serie braucht Trigger-Warnungen.Titel.png

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Einsamkeit ist das Vortor zur Hölle

Und dann kommen endlich wir zu meinem Werk. Dort wird an einem Punkt Selbstverletzendes Verhalten (Kurz: SVV) an einer jungen Frau dargestellt, in dem Fall Ritzen am Arm. Ich selber habe die Thematik mit SVV nicht am eigenen Leib erfahren müssen, aber durch meine Arbeit bei der Jugendhilfe habe ich viel mit Opfern davon zu tun gehabt, weshalb die Recherche auch so lange dauerte und kam in dieser Szene in meinem Werk in eine Zwickmühle, doch dafür muss ich, natürlich, etwas ausholen:

Durch meine Erfahrungen mit der Jugendhilfe und anderen Jugendlichen mit Problemen ist mir stets bewusst, wie sehr es Triggern kann, wenn man ein Thema wie SVV detailliert und gut recherchiert beschreibt. Es bildhaft zu lesen kann üble Folgen nach sich ziehen und da die Zielgruppe meines Buches laut öffentlicher Meinung zwischen 13 und 21 ist (Nicht meiner Ansicht nach, dazu später mehr) und in einem schwierigen, emotionalen Alter, wollte ich um jeden Preis verhindern, dass sich jemand durch das Thema getriggert fühlt. Also wollte ich das, für mich, wichtige Thema nur grob anschneiden. Nicht darstellen, wie geritzt wird, wie es sich anfühlt. Ich ließ die Figur nur ganz grob umschreiben, was sie getan hat und wieso, mit ihren Worten um niemanden zu Triggern aber das führte dann dazu, dass mir Rezensenten vorwarfen, das Thema SVV nicht detailliert genug beschrieben zu haben aber sie appellierten auch darauf, dass ich niemanden damit triggern sollte beziehungsweise eine Trigger-Warnung ausgebe, was ich aber nicht tun will (Dazu später mehr). Wenn ich das Thema aber detaillierter Beschrieben hätte, wäre das Risiko, jemanden zu triggern für mich persönlich zu groß gewesen, um es guten Gewissens zu veröffentlichen, weshalb ich mich aktiv dagegen entschied es detailliert darzustellen.

Während ich das Werk verfasst habe, hatte ich eine besondere Zielgruppe im Kopf. Eine viel kleinere als Mädchen von 13-21 Jahren. Und zwar Menschen in diesem gleichen Alter aber ohne viel Lese-Erfahrung. Ich kenne unzählige Jugendliche, die noch nie ein Buch in der Hand hatten und in der Literatur werden Themen viel „erfolgreicher“ angesprochen, als in Serien oder Filmen. Wenn ein Autor einen Selbstmord detailliert beschreibt, dann ist es okay für die meisten Leser. Aber wenn eine Serie es tut, kommt sie eben auf die Schlagzeile. Ich wollte ein Einstiegswerk in die Literatur für Leute liefern, die geistig fortgeschrittener sind, aber mit Literatur wenig am Hut hatten. Und die Zielgruppe, die ich durch die Jugendhilfe im Kopf habe, besitzt auch psychische Probleme, daher achtete ich noch viel eher darauf, niemanden zu triggern und nahm eine grobe Handhabe mit dem Thema SVV gerne in Kauf und sehe es noch immer als die richtige Entscheidung an.

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Doch trotz meiner Zielgruppe, meinen Erfahrungen und meinem Umfeld, entschied ich mich aktiv gegen eine Trigger-Warnung, was auch in den sozialen Netzwerken diskutiert wurde. Die Argumente für Schutz vor dem Leser sind natürlich legitim aber die Schnittmenge an Menschen, die solche Trigger besitzen, dass mein Buch etwas in ihnen auslösen könnte, ist verschwindend gering, da ich Vorsichtsmaßnahmen ergriffen habe und eher grob das Thema angegangen bin. Zwar ist meine Zielgruppe Trigger-Gefährdet, doch habe ich aus mehreren Unterhaltungen mit ihnen erfahren können, dass sie nicht getriggert wurden, obwohl sie mein Werk gelesen haben. Damit ist die von mir ausgesuchte Zielgruppe, auf die ich mich konzentriert habe, sicher und damit bin ich zufrieden.

Jg8LFm0 - ImgurDoch das trifft eben nicht auf jeden meiner potenziellen Leser zu. Der durchschnittliche Leser wird auch nicht getriggert werden. Er denkt sich, ich habe die Szene emotionslos und ohne viel Recherche verfasst und das ist völlig okay für mich. Meine Absichten waren gut und man kann niemals jeden zufriedenstellen. Ich entschied mich sogar explizit dafür, eine unfassbar kleine Gruppe zufriedenzustellen, statt die Masse. Doch hätte ich ja auch eine Triggerwarnung geben können und so das Thema der Selbstverletzung viel detaillierter beschreiben können, um sowohl die Masse als auch die kleine Zielgruppe gewinnen zu können, oder?

Nein, so funktioniert das leider nicht. Wenn jemand einen Trigger hat, eine Warnung dazu liest und eh noch nicht viel mit Büchern anzufangen weiß, dann wird er das Werk nicht lesen und ich will, dass meine Zielgruppe das Buch liest. Es soll ihnen die Literatur näher bringen, ihnen zeigen, dass auch die Themen angesprochen und behandelt werden, die sie auch beschäftigen und es kann ihnen helfen (Einmal half es sogar). Eine Triggerwarnung hätte zudem den Nachteil, dass es spoilern könnte. Wenn jemand eine Warnung über selbstverletzendem Verhalten liest, dann erwartet er, dass es im Buch vorkommt und kann innerhalb einiger Szenen schnell eins und eins zusammenzählen. Er nimmt sich eine Überraschung der Geschichte vorweg, vielleicht sogar, ohne es zu wollen. Als Autor möchte ich das einfach nicht.

Daher muss ich einfach zu „Nein“ tendieren, wenn es um Trigger-Warnungen in der Literatur geht. Serien, Games und Filme sind viel intensiver als Bücher und benötigen diese Trigger, wie 13 Reasons Why bewiesen hat. Und durch Cover, Klappentext und Leseprobe sollte oft klar sein, worum es im Werk geht. In meinem Roman ist klar ersichtlich, dass es um schwere Probleme bei Jugendlichen handelt, da es im Klappentext angesprochen wird. Dadurch ist es zwar überraschend, was passiert aber nicht unlogisch oder unerwartet. Auch die Art und Weise, wie ich das Thema behandelt habe, habe ich mit einem Hintergedanken gewählt. Das alles soll den Kritikpunkt der Aufarbeitung des Themas in „Weil du mir gut tust“ auf keinen Fall zunichte machen, es soll nur erklären, wie es dazu gekommen ist

6 Kommentare zu „Tigger-Warnungen in der Literatur

  1. Und wenn du meinen Post liest, siehst du, dass ich auch Tippfehler drin habe. Hey.. das war doof von mir. Andere belehren und selber Fehler machen.
    (So geht das, wenn man seine Fehler zugibt, ist gar nicht schwer, glaub mir).

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  2. Das mit den Rechtschreibfehlern tut mir Leid, ehrlich. Der Post ist schon einige Wochen alt und wurde verfasst, als das Thema heiß auf Twitter und Facebook diskutiert wurde. Ich hätte ihn definitiv noch einmal durchlesen sollen. War leider dumm von mir.

    Aber großkotzig rüber zukommen war definitiv nicht mein Ziel. Über so eine Begriff-Streiterei habe ich mir nie so die Gedanken gemacht wie bei einem Roman, aber hätte ich tun müssen. Für mich ist „Werk“ als Autor genau so zulässig wie jetzt „Roman“ oder „Buch.“ Klar, Buch und Roman klingen bodenständiger aber ich würde keinen Kollegen jetzt das böse nehmen. Wie gesagt: Es war nie meine Intention großkotzig zu wirken und ich werde es mir merken.

    Und doch: Autor ist mein Nebenverdienst und damit mein Nebenberuf. Habe ich auch an offizieller Stelle so angegeben und die Verdienste sind auch nicht sooo extrem gering (Wenn auch nicht zum leben ausreichend) und es ist eben Teil meiner Persönlichkeit. Ich gebe mir beim Schreiben viel mehr Mühe als beim Fotografieren, daher bin ich, meiner Ansicht nach, Autor und nicht Fotograf (Hobbyfotograf, Maximal)

    Dass ich ein Anfänger bin ist ja kein Geheimnis. Das gebe ich hier auch noch mal zu! Ich bin Autor-Anfänger! Mein gesamtes Autoren-Portfolio ist auf der Startseite der Website einsehbar: Ein Buch. Mehr nicht. Meine gesamte Schreibkarriere bis hier hin ist online einsehbar gewesen. Von ersten Anfängen in der Phantastik bis eben zu diesem Tage samt Therapie, Sozialpädagogik und bald anstehender Jugendarbeit in der Kirche. Ich weiß nicht, ob ich dann noch erwähnen sollte, das ich noch ein Anfänger bin, werde es aber im Hinterkopf behalten und sogar im nächsten Artikel einwerfen. Definitiv!

    Und ich habe auch nie gesagt Experte in der Bibel zu sein. Ich gehe seit 3 Wochen in die Kirche und werde in 2 Wochen offiziell eintreten. Wenn es so gewirkt hat, dann tut es mir auch leid. Ich bin noch mitten im Buch Genesis bei den Nachfahren von Adam bis zu Noah. Ich bin alles, aber kein Experte.

    Wie genau ich arrogant wirke, weiß ich eben nicht. Ich sehe es ja nicht. Wenn du mir das genauer erklären kannst, wäre ich dankbar für Feedback. Ich versuche nur alles im Internet nicht so sehr an mich heranzulassen. Das hat mir früher echt üble Probleme geführt. Dieser „gehobene“ Ton (Völlig falscher Begriff, ich weiß) ist reiner Selbstschutz von mir. meine aller ersten „Ausflüge“ im Social-Media Bereich waren das krasse Gegenteil. Ungehobelt, unhöflich, rechtswidrig. Ich war ein Asi wie er im Buche steht und suche noch so die goldene Mitte zwischen Asozial und „Gehoben“. Aber ich kann auch anders sein. Wenn du dir zum beispiel meinen Podcast anhörst, wirst du das sicher merken: https://www.youtube.com/watch?v=46sdD7PHPjY

    Und du hast recht. ich sollte mich entschuldigen und habe es sogar getan: https://twitter.com/Sawbones194/status/949006151047434241

    Nicht um dich zu besänftigen oder so. Sondern weil es richtig ist. Ich denke ich bin weit genug (Wenn auch nur am Anfang) um das tun zu können.

    Am Anfang des Prozesses ist es ein Entschuldigen bei sich selbst. Wenn ich der Überzeugung bin: Ja ich bin gut, dann kann ich anfangen den Kontakt zu anderen menschen zu hegen und zu pflegen.

    Und ja: Mein Blog und meine Bücher werden deutlich mehr Aufmerksamkeit erlangen. Das schwöre ich. Mein ziel ist es, irgendwann ohne Pseudonym veröffentlichen zu können. Ich denke das wird schwer aber nicht unmöglich.

    Und auch ja: Ich weiß es gibt Autoren, die besser sind als ich. Nina Hasse, Annika Bühnemann, Benjamin Spang sind die, die mir instant einfallen. Aber ich würde meinem Writing-Buddy nicht die Schuld geben. Er ist der erste Stop nach dem Rohmanuskript. Es gibt unzählige andere Stops, wo ich die Schwächen von Weil du mir gut tust hätte anerkennen müssen und das, obwohl sie mir ins Gesicht geschlagen wurden.

    Ich hoffe, dir hat meine Antwort etwas gegeben. Hoffnung auf einen besseren David oder zumindest die Gewissheit, dass ich deinen Kommentar gelesen habe.

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    1. David, erst mal Danke für die Antwort. Um zu klarifizieren, weil wir immer noch die Dinge etwas anders zu sehen: du hast früher Fan-Fiction geschrieben (ich hab dich ein bißchen gegoogled, sorry) und auch in diesen Foren hatten deine Texte nicht so viel ‚likes‘. Aber das ist nicht schlimm. Vielleicht betreibe ich jetzt wirklich Wortklauberei, aber Karriere impliziert „Erfolg“ und den hattest du nicht wirklich. Du schreibst doch selbst in deinen Tweets, re. Pseudonym, dass du KEIN Geld hast. Dein Ranking auf Amazon ist schlecht, also kannst du nicht wirklich viele Bücher verkaufen. Aber, egal. Bezeichne dich weiter als Autor, denn das BIST du. Ein Autor am Anfang, wie viele. Ich würde nur „Werke“ in ‚Bücher‘ umwandeln. So machen die anderen aus. Schau dich mal um, wer von seinen Büchern als „Werke“ berichtet: Keiner. Ist einfach nicht gut. Ich würde das in deinem Amazon Profil ändern. Denn nur wenige Leser gehen anfangs auf deine Website (ich hab übrigens ein tolles Video auf Youtube gesehen, wie man Traffic auf seinen Blog fördern kann). Fang mit Amazon Profil an. Ich denke/und hoffe), dass wenn die Hater Fraktion beruhigt ist.. und es auch in Zukunft gut auf Twitter läuft, dann brauchst du kein Pseudonym. Dann kannst du deinen Namen auf wieder benutzen. Aber das ist alles Zukunftsmusik. Mein Ziel hier ist es, dir erstmal zu helfen, dass du nicht mehr so fertig bist. Ja, ich habe mich wirklich über dich geärgert. MEISTENS. Aber ich bin auch ein Mensch, der auch mal ne Hand ausstrecken kann, wenn ich sehe, dass es jemand richtig dreckig geht (trotz allen Trotztweets). Wenn Ruhe im Teig ist, kann man sich über dein nächstes Projekt unterhalten. Und, ich wollte deinen Writing Buddy nicht schlecht machen (ich kenne Ihn ja noch nicht mal u. wusste auch nicht, dass du einen hast). Ich wollte nur sagen (und BITTE nimm es mir nicht übel), du brauchst jemand, der sich mit Schreiben auskennt… jemand, der nicht nur vom Plot begeistert ist, sondern auch Ahnung von Sprache hat etc… du weißt schon, was ich meine. Schreib weiter, David. Das erste Buch ist fast IMMER Scheiße. Das gehört dazu. Nix ist verloren. Wenn du a) wieder rein wirst mit den Anderen und das nächste Projekt anständig korrigieren/lektorieren lässt (wie und wo können wir zu gegebenem Zeitpunkt drüber reden). Okay? So, jetzt Schluss. Schön, dass du mich gelesen und reagiert hast. Schlaf schön.

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      1. Foren? Ach herrje. Das ist ja wirklich einige Zeit her. Also für mich ist Karriere der Weg in einem Beruf. Natürlich sollte er erfolgreich sein aber das meinte ich damit nicht. Kann deine Interpretation aber auch verstehen.

        Ja, wie gesagt habe nie drauf geachtet, wer seine Bücher wie bezeichnet aber es gibt vieles, das man von anderen Autoren lernen kann. Werde ich mir mal bei einigen Autoren-Blogs ansehen.

        Hast du eine Vorstellung, was für Änderungen du dir für die Amazon-Autorenseite vorstellst. Zumindest das Wort „Werk“ nutze ich nur für andere Medien und im Kontext von „Handwerk“.

        Ja, ich weiß was du meinst. Aber das auf Leute zu gehen, die ich nicht kenne (Habe keinen bekannten mit Literatur-Erfahrung) ist etwas, das ich mir noch nicht zutraue, was ich aber mal angehen möchte.

        Auch dir eine gute Nacht!

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  3. Hallöchen, Sapphi.

    Zu deinen Fragen:

    Meine Erfahrungen mit lesbischen Frauen nach, machen sie sich Absolut keine Gedanken über das Geschlecht oder die sexualität von Leuten. Tatsächlich hatte ich sogar den Eindruck, dass sie bloß den Menschen in den Menschen sehen, daher war es, mit meinen Erfahrungen sehr gut vereinbar, dass zwei lesbische Frauen auch zu einem Mann gehen, vor allem wenn der einen draht zur konservativen Schulleitung hat, an sich nett ist und eh kein Homophob ist. Ich sprach auch schon mit lesbischen Frauen über ihre Beziehungen, half ihnen dabei und es war für keinen der anwesenden ein Problem. Jemanden nicht um Hilfe zu bitten, weil er nicht die gleiche sexuelle Orientierung besitzt wie man selbst, kann auch als Sexismus interpretiert werden, finde ich zumindest. Und nein, er war nicht Homophob, ganz und gar nicht. Er wusste zu dem Zeitpunkt nicht dass Jaswinder lesbisch war. Er hat sie einfach normal behandelt: Wie eine Frau, von der er annahm, dass sie über ihn lästert. Und Homosexualität schützt auch nicht vor dem Arschloch-Sein, was Jays Gedankengang gewesen sein könnte, was auch gut vermittelt wurde, oder nicht? Er hat Jaswinder nicht angeschnauzt, weil er Homophob ist, wie auch? Er wusste nichts von ihr. Er hat sie angeschnauzt, weil er dachte, sie sei ein Arschloch.

    Und ja, natürlich habe ich Recherche betrieben 😀 Eben auch mit einem lesbischen Paar, einer Trans-Frau und einigen mehr.

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