Mein Internet-Debakel und die Angst vor dem Veröffentlichen

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Jeder, der das erste Mal an einem Buch Schreibt hat vor alleine eine große, allumfassende Angst, die ihn nie verlassen wird:

Was ist, wenn mein Buch einfach mies ist und es in Grund und Boden gehatet wird?

Man liest dann oft, das man einfach Mut haben sollte und das Buch veröffentlichen „Muss“. „Es gibt für so gut wie jedes Werk einen Markt!“, heißt es. Und doch ist da stets diese Angst, die der Grund ist, warum viele Leute ihre Werke nicht veröffentlichen. Man liest ständig, dass jeder diese Angst hat und sie unbegründet sei. Man denkt, dass es eh nicht passiert. Das Buch wird nicht gehasst. Und trotzdem bin ich hier um euch zu zeigen, dass es sehr wohl so sein kann und ich möchte euch zeigen, was das mit mir gemacht hat.

Denn es ist viel seit den ersten Reviews zu meinem Roman Passiert: Ich besuche eine Maßnahme der Jugendhilfe, habe zwei Psychologinnen. ziehe bald um, bin in einer glücklichen Beziehung mit einer tollen Frau und besuche bald eine Hochschule. Und ich bin mehr als nur reflektiert genug, um die damalige Zeit zu besprechen.

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Mein erster Roman „Weil du mir gut tust„, befindet sich aktuelle in der finalen Überarbeitung und wird in wenigen Tagen erneut auf Amazon veröffentlicht. Danach lasse ich das Buch, wie es ist.
Als ich es in der ersten Version veröffentlichte, saß der Schock zunächst tief, denn die erste Rezension war eine 1-Stern-Review. Und dann kamen noch mehr 1-Sterne-Reviews und ich war verzweifelt. Alles, woran ich die letzten 12 Monate gearbeitet hatte, mein Roman, mein Blog, meine Kanäle in den sozialen Netzwerken und die ganzen Ratgeber die ich gelesen hatte, waren umsonst. Zumindest fühlte es sich so für mich an.
Schnell ging die Verzweiflung in Trauer um und wie in jeder ordentlichen Trauer geht man durch die 5 Phasen der Trauer (Nicht umsonst sagen viele Autoren, ihr Buch sei ihr „Baby“). Vor allem die ersten beiden Phasen waren schnell erreicht.

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„Ich kann dich nicht hören, nicht sehen und nicht mit dir reden.“

Ich leugnete sofort die Richtigkeit der Reviews an. Das ging vor allem dadurch besonder einfach, dass es User gab, die ihre Review einfach 5 mal veröffentlicht hatten. Ich wusste, dass ich so genannte „Hater“ hatte. Also Leute, die sehr viel Zeit und Energie dafür missbrauchten, um die Existenz einer andere Person im Internet so unangenehm wie nur möglich zu machen. Und alles, was man zum Thema „Hater“ im Internet finden kann, ist im Grunde:

Hör nicht auf die Hater. Sie sind es nicht wert.

Und wenn die Hater nichts Wert sind, sind auch deren „Rezensionen“ nichts wert, richtig? Daher war es auch nicht schwer die 1-Sterne-Rezensionen zu leugnen, denn ohne mein früheres Verhalten auf Twitter, wären die eh nicht auf mich gekommen, richtig? Sie gaben mir nur diese negativen Bewertungen, weil sie mich hassten, denn ich war gemein im Internet, richtig? (Versucht mal euren Liebsten eine negative Review mit „Die mögen mich nicht, weil ich gemein im Internet war“ zu erklären.) Also überflog ich ein paar Reviews und ignorierte den Rest. Sind ja eh nur Hater und haben keinen Wert, RICHTIG?

In den Rezensionen wurde vieles kritisiert. In der aller ersten Fassung wurde, unter anderem, die mangelnde Grammatik kritisiert, etwas, bei dem mir mein Autoren-Kollege Bruno Moebius tatkräftig und selbstlos zur Hand ging. (Hab das Werk seit dem auch nicht angefasst, da die Korrektur nach den größten Änderungen stattfand)
Mit dieser Kritik konnte ich leben, denn sie war nicht subjektiv, sondern faktisch. Es gab viele Rechtschreibfehler. Doch dann gab es auch Kritik zu den Charakteren. Es wurde angemerkt, dass es sexistisch sei, dass die Deuteragonistin nur dann als „Stark“ dargestellt wird, wenn sie „Männliche Attribute“ wie Körperkraft und Fluchen nutzte. (Es gab ne Amazon-Rezi, die etwas ähnliches anmerkte, aber ich spreche von einer Mail. Die Amazon-Rezi ging das Thema kompetenter und völlig anders an, als der Mail-Schreiber „Ulf“)
Selbst damals wusste ich schon, was das für ein Bullshit war. Ist das einordnen von „Attributen“ in „Männlich“ und „Weiblich“ nicht auch schon übelster Sexismus? Dürfen Frauen also nicht auch mal „Fotze“ sagen? Oder mal schneller laufen und mehr heben als ein gleichaltriger Mann? Macht das einen Unterschied?! Meine Freundin sagt zum Beispiel oft „Fotze“ und ist sogar größer als ich. Trotzdem studiert sie und ist die intelligenteste Person, die ich je kennenlernen durfte.

Ich hatte also Reviews, welche zum Großteil von Leuten stammten, die mich hassten, wenig logische Argumente aufbringen konnten und die selben Reviews mehrmals gepostet haben. Das Leugnen war also die einfachste Phase der Trauer. Diese Reviews hatten keinen Einfluss, denn sie waren ja Fake, RICHTIG?!!! Nein.

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Es war mir damals einfach alles wirklich scheiß egal.

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Nach einiger Zeit wurde mir bewusst, dass diese Rezensionen tatsächlich eine Gewisse macht besaßen. Wer kauft auf ein Buch, das nur 1-Sterne-Reviews hat und mehr nicht? Tja, und das war der Moment wo ich wütend wurde. Ich dachte Dinge wie „Wie können es diese Penner wagen, mir meine Self-Publisher-Karriere so zu versauen?!“
Das resultierte darin, dass ich Sieben der Rezensionen von Amazon löschen ließ (Darunter 5 mal die gleiche Review.) und zwei der Rezensenten wegen Verleumdung und Beleidigung bei der Polizei angezeigt habe. (Nahm die Anzeigen später wieder zurück.) Ich war wütend, und zwar so richtig. Ich suchte heraus, wer die Reviews postete,  recherchierte, machte ihre richtigen Namen publik (Sie verwendeten einen Nicknamen) und wollte sie „Zerstören.“ (Wie dumm ich mich fühle, dass hier zu schreiben, ey.)
Doch wie zu erwarten war, half dies nur kurz. Wut erzeugt immer mehr Wut.

Leute, die ich angefahren habe, fuhren nun mich an, meist auf Twitter, aber auch durch gefälschte Polizei-Post, Zeitschriften-Abonnements und Testprodukte, basierend auf meiner Darmentzündung. Es ging also so langsam in die rechtswidrige Richtung (Vor allem der gefälschte Polizei-Brief.) Und das erzeugte in mir nur noch mehr Zorn und schließlich auch Angst.
Ich hatte Angst, auf Twitter zu gehen, mich dort einzuloggen, nur um neue Shitstorms ab zubekommen, weil ich unangemessen auf Tweets über meinen Blog reagierte. Das führte dann dazu, dass ich nicht nur die Hater und Kritiker (Denn es gab AUCH Leute, die ehrliche, konstruktive Kritik angemessen formulierten!) anfuhr, ich fuhr alles an, was irgendwie auf Twitter keuchte und fleuchte. Dadurch brachte noch mehr Menschen gegen mich auf, sogar die, die absolut nichts mit der Literatur zu tun hatten.

Phase 2.1: Suedie

Dadurch, dass ich Twitter und das Internet im Allgemeinen als meinen Feind erachtete, fuhr ich sogar Leute an, die mir helfen wollten, wie Suedie. Sie wollte mir helfen und erst als ich gestern meine alten Screenshots, Webarchives etc. durchsuchte, fand ich ihre ersten Kommunikationsversuche mit mir und holy. Sie hat meinen Zorn zu Unrecht abbekommen.
Alles pisste mich an. Das Internet, Twitter-User ohne Klarnamen, Möchtegern-Rezensenten und mehr. Das bekam diese Userin dann ab, weil mir dann der Kragen platzte und ich keinen einzigen Kritiker in meiner Näher mehr ertragen wollte. So schaffte ich es schlussendlich 99% des für mich relevanten Teils des Internets gegen mich aufzubringen. Nice one, Idiot.

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„Fuck off.“

 

Nur noch einige, wenige Freunde blieben mir auf der Plattform und diese Leute taten mir verdammt gut, versuchten mir zu Helfen, wo sie nur konnten, doch es reichte nicht. Diese Masse an Hass, der mich ereilte, blieb nicht lange nur im Internet. Er beeinflusste mein Leben auch außerhalb des Internets und fing langsam an, mich zu beeinträchtigen, daher musste ich etwas unternehmen und suchte (erst) nach mehreren Monaten Kontakt zu den Hatern.

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Ich schrieb mit mehreren Usern, fragte diese, was ihr Ziel sei, ständig mit mir in Kontakt zu treten und was ich tun soll, damit diese mich in Ruhe lassen. Viele haben mir nicht geantwortet, weder öffentlich, noch per privater Nachricht. Selbst einige meiner Freunde versuchten Kontakt mit einigen der User aufzunehmen, ohne Erfolg. Lediglich Suedie und ihre Kontakte waren es, die Kontakt mir mir annahmen. Und es gab kurzzeitig frieden.
Doch was war danach passiert? Ganz ehrlich? Keine Ahnung. Ich habe vollkommen vergessen, was passiert war. In den letzten Monaten habe ich so viel von mir weggeblockt, dass ich mich schlicht und ergreifend nicht erinnern kann. Meine Psychologin hat dafür einen Begriff, den ich, ironischerweise, vergessen habe.
Ich geriet in mein bekanntes Verhaltensmuster zurück und bekam sehr schnell die Rechnung. Hass, Wut und Schlimmeres wurden mir entgegen geworfen. Es ist schade, dass ich nicht mehr weiß, was der Auslöser meines erneuten Verhaltensumschwungs war, doch meine Tweets ansehen kann ich nicht, teils wegen emotionaler, teils wegen technischer Probleme.

Phase 3.1: DerTypTM

Kaum war der Hass zurück, versuchte ich mir einzureden, dass alles gut wird. Ich kriege das wieder hin, doch das bekam ich natürlich nicht gebacken. Es wurde schlimmer und Schlimmer und erreichte seinen Zenit mit einem Hashtag, mit welchem sich Twitter-User ohne Erwähnung meines Namens über mich auslassen konnten.
Damit war mir klar, dass das Verhandeln nicht mehr funktionieren würde und ich versuchte eine ganze Zeit lang, diese Tweets zu ignorieren, doch es klappte nicht und schwabbte in mein privates Umfeld.

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Das war der Tiefpunkt meines Internet-Lebens und der Beginn, als ich einer Maßnahme der Jugendhilfe beitrat. Dort sollte mir Sozialkompetenz, der Umgang mit Menschen und die Vorbereitung auf ein Arbeitsleben beigebracht werden, was auch verdammt gut funktioniert hat und noch immer gut funktioniert.
Doch im Internet merkte man davon nichts, denn Leute im Internet sind für mich, auf eine ganz merkwürdige Art und Weise, nicht echt. Das basiert nicht auf den Hass, den ich Empfand und den Hass, den ich abbekam. Dieses Denken ist der Grund für all den Hass. Ich konnte den Leuten auf Twitter und Co. nie den Respekt entgegenbringen, der ihnen alleine schon dadurch zusteht, dass es Menschen sind. Für mich hatten sie nie eine ernsthafte Menschlichkeit, weil ich ihnen nie in die Augen blicken, ihre Mimik erfassen und sie wirklich wahrnehmen konnte. Sie konnten mir physisch nie bedrohlich sein, also waren sie mir bis zu einem gewissen Punkt völlig egal. Doch dieser Punkt wurde dann doch sehr schnell erreicht.
Durch die vorher angesprochene Angst vor Twitter, aber der Notwendigkeit der sozialen Medien als Vermarktungstool, musste ich einfach weiter machen. Jeden Tag war ich auf Twitter, las neuen Hass, bekam Mails in welcher man mich „Incel“ nannte (Meine Freundin sagt: Hallo!) und mehr.
Das machte sich dann auch in meinem echten Leben bemerkbar: Meine Stimmung war ständig für den Arsch, ich war ständig wütend und unter Stress, was sich dann auf meine Colitis Ulcerosa auswirkte, was mir dann mehr Stress bereitete, was sich dann auf meine Colitis Ulcerosa auswirkte, was für mehr Stress sorgte und so weiter.

 

Ich konnte nur noch mit höchster Anstrengung aus meiner Wohnung und zur Maßnahme kommen, die das Zentrum meines Lebens wurde. Ich hatte starken Blutverlust erlitten mit anschließender Blutarmut und meine sozialen Kontakte drohten vollständig wegzubrechen.
Also ließ ich mich von meinem Gastroenterologen beraten, ob medikamentös noch etwas zu machen sei. Als er mir ein „Nein“ als Antwort mitteilte, hatte ich das erste Mal seit Jahren das Gefühl, dass mein leben vorbei sei. Es gab keine Medikamente mehr, die mir helfen konnten, ich konnte nie wieder in Clubs, in Bars oder mit Freunden was unternehmen. Ich war „Am Arsch“ und überlegte mir ernsthaft, mir das Leben zu nehmen.
Colitis Ulcerosa kann eine sehr demütigende Krankheit sein. Ständig muss man schauen, wo es Toiletten gibt, die hygienisch vertretbar sind (Vor allem in Orten wie „Clubs“ und „Bars“ sind die selten.) Du kannst von einer Minute zur nächsten eine Durchfall-Attacke bekommen und musst Medikamente auf eine demütigende Art nehmen. Und so wollte ich nicht leben und überlegte mir, eine Überdosis Insulin zu spritzen.

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„Why not? Ganz ehrlich.“

Durch die vorher angesprochene Angst vor Twitter aber die Notwendigkeit der sozialen Medien als Vermarktungstools musste ich einfach weiter machen. Jeden Tag war ich auf Twitter, las neuen Hass, bekam Mails in welcher man mich „Incel“ nannte (Meine Freundin sagt: Hallo!) und mehr.
Das machte sich dann auch in meinem echten Leben bemerkbar: Meine Stimmung war ständig für den Arsch, ich war ständig wütend und unter Stress, was sich dann auf meine Colitis Ulcerosa auswirkte, was mir dann mehr Stress bereitete, was sich dann auf meine Colitis Ulcerosa auswirkte und so weiter.

Phase 4.1: Die Jugendhilfe

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„Ganz einfach: Spritzen, einschlafen, Koma, Tod.“

Doch die Aussicht, irgendwann eine Beziehung zu haben, dass es mir vielleicht doch irgendwann besser gehen könnte oder die Krankheit sogar Heilbar sein könnte, motivierte mich so weit, dass ich den Anleitern der Maßnahme und meiner Psychologin glasklar von meinen Absichten erzählt habe und ich erzählte ihnen alles, von Twitter, dem Hass, meinem Buch und meiner Sorge niemals glücklich zu sein. Und zu meiner Verwunderung waren sie sich über die Twitter-Situation bereits im Klaren. Sie haben viele meiner Tweets gelesen und wollten mich bald darauf ansprechen. Hätte ich den Schritt nicht vor ihnen getan, hätten sie vielleicht nicht mehr die Chance gehabt, mich zu befragen.
Mir wurde geraten, mich nicht umzubringen (Was Selbstverständlich ist) und mich von Twitter fernzuhalten. Die Psychologin erzählte mir, dass es mir besser gehen kann, wenn mich Twitter nicht mehr belastet. Und ganz ehrlich? Ich habe ihnen geglaubt, weil ich keine andere Option hatte. Ich hielt mich von Twitter fern.

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Nach einem Monat kehrte ich zurück zur Plattform mit dem Vogel und muss sagen: Es war halt schon echt scheiße dort. Mein Verhalten zu anderen Menschen war deutlich besser geworden, aber eben nicht zu Leuten im Internet. Und das merkte man.
Doch meinem Darm ging es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Dann fing der Twitter-Hass wieder an und damit meine Darmprobleme aus der Hölle. Vor einigen Wochen machte ich dann Nägel mit Köpfen: Ich löschte meinen Twitter-Account ein für alle Mal und bleibe der Plattform seit dem Fern.
Ich besuche nur noch die Profile meiner Freunde und Verwandten und suchte für den letzten Artikel den ich veröffentlichte, ein letztes Mal das Profil von „Suedie“ auf. (Wie spricht man das aus? Südie oder Su-edie? Uff.) Seit dem ich über diese Situation reflektiere und nachdenke, weiß ich, dass der Hass von Twitter meine Schuld ist. Und dass ich für soziale Netzwerke einfach nicht gemacht bin. Ich kann die Leute dort nicht als Gleichwertig ansehen, wenn ich ihnen nicht in die Augen blicken kann, wenn ich nicht mal ihren Namen weiß. Das ist nicht deren Fehler, sondern mein Fehlverhalten.

Jetzt bin ich seit, ich glaube, 2 Wochen ohne Twitter, habe eine wunderschöne Freundin, welche sogar die Teilnehmer der Jugendhilfe-Maßnahme mag. (Etwas, dass mir wichtig war.) Meinem Darm geht es gut, ich kann weiter zur Maßnahme gehen und mache bald meinen Abschluss, ehe ich studieren möchte.
Und Twitter vermisse ich aktuell nicht. Ich nutzte es um ungefiltert meine Gedanken in die Welt hinauszuschreien, doch das war eben mein Fehler. Es sollte nie ungefiltert passieren, es sei denn, man ist der Dalai Lama.

Hier seht ihr also, was einige 1-Sterne Reviews auslösen können. Man braucht IMMER ein dickes Fell, sobald man ein Buch veröffentlicht. Denn damit macht man sich angreifbar und muss mit Angriffen rechnen. Es kann, wie bei mir, aus einem Grund passieren, oder einfach so.

Oder wie Suedie schrieb: (Ja, dafür war ich noch mal auf ihrem Profil)

https://twitter.com/s_u_e_d_i_e/status/1002151140908204033

Ich gebe weder Suedie, noch ReziMafia oder Buchdrache die Schuld an der Situation, die ich zu verantworten hatte. Ich habe mit diesem Artikel, den ihr hier gerade lest, mit dem Thema abgeschlossen, denn wenn ich jetzt nicht damit aufhören, wann dann? Wann würde ich es lernen? Wenn ich wegen Twitter angepisst bin und es an meiner Freundin auslasse und sie mich verlässt? Wenn die finale Spritze in meinem Bauch eindringt und sich das Insulin meinen Körper ausbreitet? Hell, no. Das lasse ich nicht zu. Ich werde mich von den jeweiligen Twitter-Profilen fernhalten, keine Artikel mehr über diese verfassen (Der vorherige wurde gelöscht) und mein Leben weiter leben, ohne Twitter, Soziale Netzwerke für PR-Zwecke.


Bald veröffentliche ich meinen ersten Roman auf Amazon erneut. Ich rechne fest mit Hass-Rezensionen und bin darauf vorbereitet, um zur Not rechtlich gegen gefälschte Reviews (Üble Nachrede, Beleidigung etc.) vorzugehen. Und in diesem Jahr wird auch mein zweiter Roman „Believe in Heinous Deed“ veröffentlicht.
Ich freue mich auf den Weg, der vor mir liegt und die Schreibprojekte, die in meinem Geiste herumschwirren. Ich werde nicht aufhören zu schreiben und hoffe, damit irgendwann einige Leute erreichen zu können.