Was euch 2019 von mir erwartet

2019 ist schon voll im Gange und da ich tatsächlich seit kurzem einen Computer habe, den ich erst vor wenigen Tagen auch noch aufgerüstet habe, steht meinem weiteren Werdegang als Autor nichts mehr im Wege. Und da es die letzten Wochen und Monate still um mich geworden ist, möchte ich mir die Zeit nehmen und euch aufzeigen, was ihr 2019 von mir als Autor erwarten könnt, inklusiver der „Fast-Ankündigung“ eines neuen Projektes.

Glaube an die Sünde

2018 kündigte ich meinen zweiten Roman „Glaube an die Sünde“ an, welcher im selben Jahr erscheinen sollte. Doch wurde dies durch den Ausfall meines Laptops zunichtegemacht. Aktuell sitze ich daran, die Dateien von der Festplatte im Laptop auf meinen Computer zu retten, um weiter am Roman arbeiten zu können, doch gab es da noch ein weiteres Problem: das Lektorat. Auf Facebook schrieb ich vor einiger Zeit:

Es war für mich ein Experiment: einen Lektor trotz des Lebens am Existenzminimum zu finanzieren. Die ersten Raten konnte ich noch relativ problemlos finanzieren, doch dann kamen unerwartete Ausgaben auf mich zu, die vor allem meine Zukunftsaussichten verbesserten und in meine Bildung flossen.
So kam es dann, zusammen mit dem Ausfall meines Laptops, dass ich mir den Lektor nicht mehr leisten konnte. Ein lektoriertes Manuskript bringt mir nämlich gar nichts, wenn ich es nur auf einem Mittel-Klasse-Smartphone habe.

Und auch jetzt, einige Tage, nach dem ich wieder einen Computer besitze, sieht es nicht gut aus, was das finanzielle betrifft. Ich möchte „Glaube an die Sünde“ veröffentlichen. Und das vor meinem 3. Projekt. Doch geht das so ganz ohne Lektorat?
Oft lese ich, das Schreiben sei ein Unternehmen und man müsse Geld in die Hand nehmen, um hier erfolgreich zu sein, und da frage ich mich: Möchte ich denn „erfolgreich“ sein, finanziell betrachtet?
Ich sehe das Schreiben nicht als Unternehmen an und gehe es auch nicht als solches an. Ich bin kein Unternehmer, sondern ein Autor. Ich bin näher am Content-Creator (Und ihr, die diesen Artikel lest, konsumiert ja meinen Content in diesem Augenblick) als am Unternehmer.

„Weil du mir gut tust“

Natürlich verlange ich Geld für meine Romane, denn da steckt unfassbar viel Arbeit drin, dennoch rechne und plane ich nicht, davon jemals wirklich leben zu können. Es ist für mich ein Hobby, das etwas erschafft und das biete ich anderen zum Kauf an. Und das läuft gut. Auf meinem Blog sind jedes Jahr mehrere Zehntausend User, mein Buch hat einen geringen aber stetigen Wachstum an Lesern und ich verbessere mich im Schreiben jeden Tag.
Darin aber Unmengen Geld für Cover und Lektor zu bezahlen, ist auf mehrere Arten für mich. Mein erster Roman, welcher seit einiger Zeit dauerhaft im Preis gesenkt wurde, war mein Erstlingswerk und vollkommen unlektoriert. Und trotzdem fanden sich Leser, die Spaß an dem Werk hatten. Nicht jeder liebte das Buch, vor allem wenn man mit Jugendromanen nichts anfangen kann und auch nicht jeder hasste es, es war polarisierend. Doch für ein Erstlingswerk eines namenlosen Autoren sind die Zahlen bereits viel wert.

Es zeigt, dass ich das Zeug zum Autoren habe, immerhin bin ich Autor, und ich weiß, dass ich Leute mit meinem geschriebenen Wort erreiche.

„Schreiben ist Handwerk plus eigener Abgrund.“

Bodo Kirchhoff
Gleichermaßen Kunst und Handwerk: Das Schreiben.

Ein Handwerk kann erlernt und stetig verbessert werden. „Weil du mir gut tust“ war nur der Beginn. Alles, was danach kommt, basiert auf den Erfahrungen, die ich durch die Veröffentlichung des Romans gesammelt habe und daher vorher nicht besaß. Mit jedem geschriebenen Wort verbessere ich mein Handwerk und das merkt man in „Glaube an die Sünde“. Daher werde ich auch diesen Roman unlektoriert veröffentlichen, da es Wer ist, gelesen zu werden. (Und nein: Wattpad und Konsorten sind nicht der geeignete Ort für ein Werk, in dem so viel Arbeit steckt.)
Wer mein erstes Buch gekauft hat und es nicht gut fand, wird auch mit „Glaube an die Sünde“ nicht glücklich werden. Das sollte man natürlich beachten, bevor wieder Rezensionen mit „Achtung VERISS!!!11elf“ im Titel oder mit „Ich kann nichts mit Jugendromanen Anfangen“ starten. Und dann fängt die Arbeit am dritten Roman an, beziehungsweise sogar schon früher.

Buch 3

Doch bevor mein dritter Roman vorgestellt wird, muss er geschrieben werden. Der Plot steht, die Charaktere ebenso und bald beginne ich mit dem Schreiben. Sobald die Rohfassung fertig ist, lasse ich einen Freund drübergucken und danach überarbeite ich ein aller letztes Mal „Glaube an die Sünde“ und dann wird es wieder über Amazon als E-Book und Taschenbuch veröffentlicht. Einige Zeit vor Veröffentlichung wird es dann auch themenspezifische Artikel geben, die das Buch und den Inhalt Erläutern.
Nur so viel zum Inhalt: Ich kehre zu meinen Wurzeln zurück, die sich aber durch meine bisherigen Veröffentlichungen stark gewandelt hat.

Doch das ist natürlich nicht alles, was euch hier 2019 erwartet. Ich plane aktuell, durch meinen neuen Computer, ein Video-Projekt zu realisieren, worüber ich aber erst was erzähle, wenn es auch halbwegs in trockenen Tüchern ist. Aber ja, das alles und mehr könnt ihr 2019 erwarten.


Ich hoffe, das Jahr wird deutlich besser verlaufen, als 2018 endete und ich freue mich schon auf alles, was kommt, vor allem aus Autoren-Sicht!

4 Kommentare zu „Was euch 2019 von mir erwartet

  1. Hey David,

    schön etwas von dir zu hören. 🙂 Das Jahr hat gerade erst angefangen, man weiß nie, was noch passieren wird. Daher bin ich gespannt, was du vorhast und wünsche dir bei allen viel Glück!

    Lieben Gruß
    Cela :3

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  2. Viel Erfolg!
    Ich denke, dass man auch ohne Lektorat veröffentlichen kann, aber zumindest sollte man jemand anderen das Werk einmal lesen lassen. Allein Tippfehler übersehe ich bri meinen eigenen Tecten liebend gern. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, hast du das ja auch vor 😉

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    1. Ja das sehe ich auch so. Es gibt ja zum Glück Gruppen auf Facebook, wo man sehr schnell Testleser finden kann. Es ist gut, dass diese einen auch nicht kennen und dann auch shconungslos sind.

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