Tag 2 des Retreats

Warum tu ich mir Sport an? Und das während meines Entzugs! Was für eine dumme Idee… Die funktioniert!

Sport war für mich früher eine wirkliche Motivation. Ich konnte was für meinen Körper tun, sah nach einiger Zeit immer besser aus, und konnte Treppen ohne Mühe und Not erklimmen. Doch über die letzten Monate hat sich der Sport-Anteil in meinem Leben drastisch reduziert. Das Retreat möchte ich dazu nutzen, um genau das zu ändern!

Dafür benutze ich eine App, die mir jeden Tag eine sieben minütige Trainingseinheit erstellt, dass ich sehr einfach und auch mit wenig Motivation abarbeiten kann. Und ja: das ist purer Zucker für das Selbstwertgefühl, wenn man trotz wenig Zeit, ins Schwitzen kommt, es ist sogenanntes HIIT-Training, also high intense Intervalltraining. Oder kurz gesagt: kurzes Training, mit wenig Pause zwischen den Übungen, die den gesamten Körper abdecken.

Dieses Training bietet vor allem einen Vorteil, neben der kurzen Zeit: einen starken Nachbrenneffekt. Das heißt, dass auch nach dem Training der Körper noch vermehrt Energie verbrennt, und so mehr Kalorien verbraucht als beim eigentlichen Training.

Und tatsächlich hilft es gegen die Müdigkeit, die durch das fehlende Koffein entsteht. Sobald ich müde werde, mache ich einfach 7 Minuten Sport. Teilweise mehrmals am Tag. Klar, auch das ist nicht das gesündeste. HIIT ist nicht darauf ausgelegt, mehrmals am Tag gemacht zu werden. Tatsächlich lese ich immer wieder dass man es nicht mehr als dreimal in der Woche tun sollte. Aber das werde ich nur für eine begrenzte Zeit so intensiv machen.

Tatsächlich gibt es sonst nichts zum zweiten Tag zu sagen. Er war durchzogen von Sport und Müdigkeit.