Sekiro – Warum FromSoftware nur Rollenspiele kann

Ach ja. FormSoftware! Kein Entwickler lässt mich sowohl vor Freude, als auch vor Wut laut aufschreien wie dieser. Dark Souls 1 war ganz nett. Dark Souls II war eine Katastrophe. Und Dark Souls III war wirklich nicht so mies. Doch dann kam Bloodborne und wurde für mich das Spiel dieser Konsolen-Generation. Doch als ich Sekiro vom gleichen Entwickler spielte, hätte ich diesen am liebsten eine Stunde lang ununterbrochen angeschriehen. Und heute möchte ich darüber reden, was dort falsch lief. Spoiler: Sekiro sollte kein Action-Adventure sein, sondern ein Rollenspiel.

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Colitis und Corona

Die ganze Welt redet seit Monaten über den Coronavirus. Und ich kann verstehen, wenn man über dieses Thema nichts mehr hören will. Doch möchte ich hier einen relativ individuellen Blick auf die Pandemie werfen. Denn man hört immer wieder wie schwierig diese Zeit für Menschen am Existenzminimum ist. Oder wie schwer diese Zeit für Familien ist. Und ich möchte meine Probleme nicht über die der anderen heben, aber ich möchte zumindest, dass man meine Probleme auch Wahrnimmt. Daher hier die Antwort auf die Frage: wie ist die Corona-Pandemie mit Colitis ulcerosa?

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Die 1-Wöchige Abgeschiedenheit

Im Buddhismus bezeichnet man eine langwierige Abgeschiedenheit zur Stärkung des spirituellen Selbst als „Retreat“. Es ist eine lange Tradition im Buddhismus und wird teilweise über Jahrzehnte praktiziert. Mönche und Nonnen ziehen sich z.b. in wohnbar gemachte Höhlen für über 30 Jahre zurück. Ich selber kann schon allein aus gesundheitlichen Gründen nicht so lange ein Leben in Abgeschiedenheit fristen. Doch zum 85. Geburtstag des Dalai Lama möchte ich zumindest einen kurzen Einblick in diese Tradition gewinnen. Soweit es mir eben möglich ist.

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Der Soft-Reboot des Blogs

Das oder auch der Blog // oder auch Weblog // ist ein meist auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.

Wikipedia

Natürlich gefällt es mir nicht unbedingt, Wikipedia hier als Quelle zu benutzen. Vor allem nicht zum „Soft-Reboot“ meines Blogs. Das liegt natürlich zum Teil an deren Umgang mit self-publishing-Autoren, dennoch ist dieses kurze Zitat perfekt dafür geeignet, die neue Umstrukturierung meines Blogs vorzustellen. In den letzten Wochen habe ich einige neue Artikel geschrieben. So z.b. eine Rezension zum Playstation 4 exklusiven Action-Rollenspiel bloodborne. Und schon da nutzte ich eine neue Art, wie ich blogge.

Früher habe ich tagelang an einem Artikel geschrieben. Habe Ideen gesucht, diese über Tage gedanklich vorbereitet und schließlich zu „Papier“ gebracht. Diese Arbeit machte ich vorzugsweise am Computer. Mit Maus und Tastatur ließ sich damals mein Blog deutlich angenehmer mit Inhalten befüllen, als es ein Touchscreen je könnte. Doch diese Art, einen Blog zu betreiben, hat einen verheerenden Nachteil: es ist sehr statisch.

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[Rezension] Bloodborne (Playstation 4)

„Gestorben.“ Kein anderes Wort kommt öfter im Playstation exklusiven Action-RPG „Bloodborne“ vor, als die unangenehme Bestätigung des Spielers, dass er versagt hat. Und das ist quasi das Markenzeichen, nicht nur von Bloodborne, sondern auch des Entwicklers „FromSoftware“ und seiner Spiele der letzten 10 Jahre. Das liegt vor allem am wirklich hohen Schwierigkeitsgrad der Spiele. Jeder Gegner ist nicht nur eine potenzielle Bedrohung, sondern eine tatsächliche. Daher sollte eine gewisse Frustresistenz im Repertoire des Spielers vorhanden sein, wenn er wirklich Spaß an diesen Spielen dieses oft masochistisch wirkenden Entwicklers haben will. Und genau hier lag für mich der verwesende und trotzdem zum Angriff bereite Hund begraben. Denn ich habe einfach keine Frustresistenz. Und das Spiel „Dark Souls“ konnte ich nur mit Hilfe meines Bruders und seinen Tipps beenden. Und selbst als der letzte Boss besiegt war, fühlte ich vieles aber Stolz oder gar Spaß zählten nicht dazu. Eher eine Erleichterung darüber, dass ich von mir behaupten kann, Dark Souls durchgespielt zu haben und es nie wieder spielen muss. Ein Spiel, welches von nicht wenigen Spielern als Referenz für ihr Können herangezogen wird. Und mit dem abspielen der Credits wusste ich, dass ich aus der gesamten Erfahrung nichts gewinnen konnte. Es war nichts anderes als Zeitverschwendung. Und dennoch bin ich jetzt hier und habe Bloodborne, einen geistigen Nachfolger von Dark Souls vom gleichen Entwickler durchgespielt. Drei mal hinter einander. Ein Spiel, das für viele sogar noch schwerer ist, als Dark Souls selbst. Und zu meiner eigenen Verwunderung oder doch eher zu meinem eigenen Entsetzen, liebe ich dieses Spiel! Doch was macht Bloodborne so viel anders, als Dark Souls? Darüber möchte ich in dieser Rezension sprechen.

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[Review] The Elder Scrolls: Online

Dadaismus. Die Negation des künstlerischen ideals und konsequenter Irrationalismus eben jener. Das war das erste, dass mir eingefallen ist, als ich meinen Xbox ONE Controller beiseite gelegt habe und in den Statistiken sah, dass ich bereits über 300 Stunden in das MMORPG gesteckt hatte. Denn nichts, was ich in meinen Jahren der Videospiel-Erfahrung erlebt habe, war so irrational und gegen jedwede künstlerische ideale, wie The Elder Scrolls: Online.

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